Ursprungssagen der Fayu in West-Papua (Neuguinea)
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Feierabend-Mitglied
Freitag 19.08.2022, 11:38
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Fayu (Volk) – Wikipedia
er Turmbau zu Babel – Mythos oder Wirklichkeit?“.1 Bei den Recherchen zu dieser Publikation konnte ich 60 Turmbau- und Ursprachesagen aus aller Welt zusammentragen.2 Des Weiteren berichtete ich im Anhang über Sintflutsagen, die ebenfalls weltweit anzutreffen sind und gleich den Turmbau- und Ursprachesagen als Indiz für die Authentizität [&hellip
www.wort-und-wissen.de
de.wikipedia.org
Im April 2005 erschien in einem säkularen Verlag die Selbstbiographie von Sabine Kuegler, die als Kind deutscher Missionare im Dschungel von West-Papua (Neuguinea) bei den „Fayu“ aufwuchs, einem Stamm, der im 20. Jahrhundert kulturell noch auf der Stufe der Steinzeitmenschen gestanden hat. Man entdeckte die Fayu erst 1978 in einem schwer zugänglichen Teil des Dschungels von Neuguinea, den man nur auf dem Wasser oder durch die Luft erreichen kann. Bis vor kurzem lebten sie dort in ständiger Feindschaft mit Nachbarstämmen. Angst vor blutigen Fehden und vor Racheaktionen und Überfällen sowie Geisterglaube, Mord und Kannibalismus bestimmten den Alltag dieser Menschen, bevor sie das Evangelium annahmen und Christen wurden. Ihre ethnische Herkunft liegt bis heute im Dunkeln, ihre Sprache ist mit keiner der sonst auf dieser Insel bekannten Sprachen verwandt.
In mündlichen Überlieferungen erzählen sich die Fayu von ihrem Ursprung, und der erstaunte Zuhörer wird plötzlich an die Geschichte vom Turmbau zu Babel erinnert.
„Vor langer Zeit gab es ein großes Dorf, mit vielen Menschen, die alle nur eine Sprache hatten. Diese Menschen lebten in Frieden. Doch eines Tages kam ein großes Feuer vom Himmel, und plötzlich gab es lauter verschiedene Sprachen. Nur jeweils ein Mann und eine Frau sprachen dieselbe Sprache, mit den anderen konnten sie sich nicht mehr verständigen. Sie wurden über die ganze Erde verstreut.“
Nach der „Sprachenverwirrung und der Zerstreuung der Menschen über die Erde“ folgt in der Tradition der Fayu eine weitere Geschichte, die aus der Genesis bekannt ist: die Sintflutüberlieferung. Es ist die Geschichte von Bisa und Beisa:
„Unter den Verstreuten waren auch ein Mann und eine Frau, die Bisa und Beisa hießen. Sie sprachen die Sprache der Fayu. Nachdem sie tagelang gelaufen waren, um ein neues Heim zu finden, gelangten sie zu einem Urwald. Da fing es an zu regnen – tage- und wochenlang. Das Wasser stieg immer höher. Bisa und Beisa bauten sich ein Kanu und nahmen viele Tiere auf. ... Das Wasser stieg, bis alle Bäume versunken waren. Alles kam in den Fluten um! Bisa und Beisa und die Tiere, die sie in ihrem Kanu hatten, waren die Einzigen, die noch am Leben waren. Nach vielen Tagen, als sie die Hoffnung schon aufgegeben hatten, stießen sie plötzlich auf Land. Sie stiegen mit ihren Tieren aus dem Boot und fanden sich auf einem kleinen Hügel wieder. Vor sich sahen sie eine Höhle, die ins Innere der Erde führte. Erleichtert krochen sie hinein und fanden den ersehnten Schutz. Bald darauf hörte es auf zu regnen, und das Wasser verschwand. Die Tiere schwärmten aus in den Urwald, doch Bisa und Beisa blieben in der Höhle und bauten sich ein Heim, bekamen Kinder, die wiederum Kinder bekamen, bis sie zu einem großen Stamm heranwuchsen. Sie nannten sich die Fayu.
Quelle:
Neue Sintflut-, Turmbau- und Ursprachesagen
1999 erschien die erste Auflage meines Buches &bdquo
Somit wird deutlich, dass bereits Völker in der Urzeit von Dingen wußten und glaubten, die erst viel später vom Juden- und Christentum übernommen worden sind. Auch werden durch diese Entdeckungen die Berichte in der Bibel bestätigt.