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IK WULL DAT NICH

Von egalis Freitag 25.03.2022, 18:17

Ik wull dat nich. Nä, DAT wull ik heel un dall nich! Dat weer een Rettungswagen in uns Straat steiht. De na een goden Sett so weer wechfahrt, wiel dat de Rettungslü nix mehr utrichten könt, as do. Ik hebb up de Knoop drückt, de mi um de Hals bammeln dee, as ik ´t nich mehr vullhollen kunn. As ik de Minsk, de sük mellen dee, verklaart harr, wor de Hark in Steel satt, meen he, dat he de Rettung ropen wull. Wat ik nich wull. Man so, as man een kranken Mähr mit good Toproten darto brengen kann, dat he noch een Stapp deit, hebb ik doch toseggt. Heel fell weer de Rettung dor un de Helpers hebben mi in de Wagen hulpen. Hebb sitten musst, liggen gahn gung nich. Wenn een weten will, wo moi uns Straten sünd, de sull sük mit besehrte Liev fahren laten. Harrijassass, wat ´n Huppelee! Worrst rein benaut bi. Ennelk anlangt in de Noodupnahm, tegen teihn Ühr. Behannelt. Keen Kamer freei. Bedd in de Gang. Dor kunn ik sehn, wo de Helpers flitzen deen. Dat een Noodfall na de anner kweem. Later weer een van de Noodkamers freei un ik harr een groten Ruum för mi alleen. Tegen Middernacht kweem ik up Station. Later hebb ik de beid Beddschuvers tohören kunnt, wo se sük freien deden, wenn denn ennelk de Zentralklinik klaar weer un se nich mehr so lange Wegen harrn as hier in de UEK. Dat harr ik ok noch fakerder to hören kregen. Ok för uns Patienten was dat van Vördeel! Staunt hebb ik, wo seker de Doktor de Nadel tüsken de Wirbel sett harr. Un ik weer blied, as de Narkoos anfung un ik so sachte ofseieln dee. Nu bün ik dat, wat mi quälen dee, quiet worden. Hebb mi na de lange Dagen in ´t Krankenhuus in mien egen veer Wanden verhalen kunnt, wat ok noch wieder geiht. Dank much ik seggen an de Rettungslü, de Süsters, de Helpers un de Doktors. Ok an de Lü in Köken, de smakelk kookt hebben!

ICH WOLLTE DAS NICHT
Nein, DAS wollte ich ganz und gar nicht! Das wieder ein Rettungswagen in unserer Straße steht. Der nach einer guten Weile so wieder wegfährt, weil die Rettungsleute nichts mehr ausrichten konnten, wie damals.
Ich habe auf den Knopf gedrückt, der mir um den Hals baumelte, als ich es nicht mehr aushalten konnte. Als ich dem Menschen, der sich meldete, erklärte, was mit mir los war, meinte er, dass er die Rettung rufen würde. Was ich nicht wollte. Aber so, wie man eine kranke Stute mit gutem Zureden dazu bringt, dass sie doch noch einen Schritt geht, habe ich dann doch zugesagt. Sehr schnell war die Rettung da und die Helfer haben mir in den Wagen geholfen. Hab sitzen müssen, liegen ging nicht. Wenn einer wissen will, wie schön unsere Straßen sind, der sollte sich mit schmerzendem Leib fahren lassen. Herrjeee, was für ein Geholpere! Wirst glatt bange dabei! Endlich angekommen in der Notaufnahme, gegen zehn Uhr. Behandelt. Kein Zimmer frei. Bett im Gang. Da konnte ich sehen, wie die Helfer flitzten. Dass ein Notfall nach dem anderen kam. Später wurde eine von den Notkammern frei und ich hatte einen großen Raum für mich alleine. Gegen Mitternacht kam ich auf die Station. Später habe ich den beiden Bettschiebern zuhören können, wie sie sich freuen würden, wenn endlich die Zentralklinik klar wäre und sie nicht mehr so lange Wege hätten wie hier in der UEK. Das habe ich noch öfter zu hören bekommen. Auch für uns Patienten wäre das von Vorteil! Gestaunt habe ich, wie sicher der Doktor die Nadel zwischen die Wirbel gesetzt hat. Und ich war froh, als die Narkose anfing und ich so langsam absegelte. Jetzt bin ich das, was mich quälte, los geworden. Habe mich nach den langen Tagen im Krankenhaus in meinen eigenen vier Wänden erholen können, was auch noch weitergeht.
Danke wollte ich sagen, den Rettungsleuten, den Schwestern, den Helfern und den Doktoren. Auch den Leuten in der Küche, die lecker gekocht haben!

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