Trauer ist harte Arbeit
Von
littlebrown
Donnerstag 10.10.2019, 07:32
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littlebrown
Donnerstag 10.10.2019, 07:32
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Auch wenn ich auf ihr Ableben vorbereitet war - ich hatte sie täglich besucht-
der Tod meiner Freundin hat mir sehr weh getan.
Als ich sie vor 2 Jahren zur Gynäkologin begleitete und sie weiss im Gesicht vor mir stand , mich ansah und flüsterte : du hast Recht gehabt merkte ich wie ihre Angst mich mit ansprang.
Da wusste ich noch nicht, daß ich meinen Mann auch noch verlieren würde-
ich sprach mit ihm über Paulines Zustand und er hat mich getröstet.
Als sie ins Hospiz kam legte sie Wert auf ein Zimmer mit Balkon-ihre Seele sollte ungehindert entweichen können.
Nach 2 Wochen Aufenthalt hat Pauline diese Welt verlassen, alle ärztliche Kunst hat ihren Brustkrebs nicht stoppen oder gar heilen können.
Zusammen mit der Schwester habe ich sie gewaschen und ihr ihr Lieblingsshirt angezogen.
Dann habe ich neben ihr gesessen und Abschied genommen- nach 60 Jahren einer Freundschaft.
Ihren Aufzeichnung folgend habe ich die Trauerfeier gestaltet, ich habe dauernd gedacht, sie sitzt irgendwo und ist zufrieden. Vielleicht war es so.
Ich dachte , Loslassen ist leichter.
Ich weiss nicht wie lange ich brauche die Liebe meines Lebens loszulassen.
Mein Mann starb Weihnachten 2017- an einem Aneurysma (-Hauptschlagader im menschlichen Körper - bildet Ausbuchtungen oder platzt-)-.
Leider bin ich kinderlos und wie ich merke auch zunehmend kraftlos.
Danke fürs Lesen
Barbara