Knusprige Aussie-Knoblauchgarnelen 🦐🦐
Von
Kookaburra
Freitag 05.12.2025, 07:05 – geändert Freitag 05.12.2025, 07:29
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Freitag 05.12.2025, 07:05 – geändert Freitag 05.12.2025, 07:29
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Ich bin gestern mal wieder in meiner Outdoorküche gelandet – bewaffnet mit Riesengarnelen, einem Wok und der Hoffnung, dass ich etwas koche, das nicht nur essbar ist, sondern sogar ein echter Genuss wird.
Und tatsächlich: Das, was dann im Wok passierte, war ein kleines Spektakel. Während die Garnelen und der Knoblauch vor sich hin brutzelten, zog ihr Aroma durch den Garten wie eine Einladung zu einer heimlichen Kostprobe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Nachbarn kurz davor waren, unter irgendeinem Vorwand rüberzukommen – nur um „zufällig“ einen Blick (oder gleich einen Teller) zu ergattern.
Zunächst mussten die Garnelen jedoch einer liebevollen Bearbeitung unterzogen werden. Nachdem ich sie geschält und entdarmt, gründlich mit kaltem Wasser abgespült und sorgfältig trocken getupft habe, denn nur trockene Garnelen werden später richtig schön knusprig. Danach habe ich sie mit Maisstärke gewendet, bis sie vollständig ummantelt waren – die ideale Vorbereitung für ihren großen Auftritt im Wok.
In heißem Erdnussöl durften sie dann auf mittlerer Hitze brutzeln, bis sie außen herrlich crisp waren. Das dauert nur ein paar Minuten, aber man sollte sie im Auge behalten – sonst werden sie so zäh wie ein alter Bushwalker. Sobald sie fertig waren, habe ich sie kurz zur Seite gestellt und mich der Soße gewidmet.
Im selben Wok landeten Chili, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Knoblauch und Ingwer. Nur ein paar Sekunden reichen, um den ganzen Garten mit einem Duft zu erfüllen, der direkt nach Urlaub in Darwin riecht – nur ohne die Mücken.
Dann wanderten die Garnelen wieder zurück in den Wok, begleitet von Zucker, Fischsauce und einem Schuss Sesamöl. Ein kurzer Schwung – und schon war das Gericht fertig.
Serviert habe ich die Garnelen sofort, denn sie schmecken am besten, wenn sie noch heiß und knusprig sind. Dazu passt ein knackiger Salat – oder du isst sie einfach direkt aus dem Wok, so wie ein Aussie mit wenig Geduld.