Weil es am Rhein so schön ist, trafen sich am 24. Mai 2026 die Mitglieder von Wiesbaden und Umgebung im Restaurant "Tria Mare" direkt an der Uferpromenade
Was trennt die Wiesbadener und die Mainzer? Die Rivalität zwischen beiden Städten ist ein echter Klassiker. Mainz - eine katholisch geprägte Studentenstadt mit römischen Wurzeln. Wiesbaden - eine historisch geprägte, herrschaftliche Kurstadt, die oft als wohlhabend und eher distanziert wahrgenommen wird. Die einen haben den Dom, die anderen ein Kurhaus mit Spielkasino.
Uns stören solche "Konflikte" wenig, eigentlich gar nicht, und so trafen sich Mitglieder aus Wiesbaden, Mainz, Flörsheim und anderen Orten aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Biergarten des "Tria Mare" direkt am Rhein. Die Sonne strahlte, große Bäume warfen ausreichend Schatten, das Thermometer stieg und stieg bis auf 32 Grad und trotzdem war es durch eine ganz leichte Brise gut auszuhalten.
Bei angeregter Unterhaltung gingen die Blicke immer wieder aufs Wasser, denn hier war richtig was los. Schleppkähne waren unterwegs, Motorsportboote ließen Wasserfontainen hochspritzen, Ausflugsboote und auch mehrgeschossige Kreuzfahrtschiffe zogen an uns vorbei.
Was kann einen Sonntag noch schöner machen? Vielleicht das Essen. Die Speisekarte versprach leckere Gerichte. Auf der Saisonkarte natürlich Spargel. Die Verlockung war groß. Die Mehrheit von uns fiel dieser Versuchung zum Opfer. Verständlich, dass man bei dieser Hitze nicht gern in der Küche steht, aber Spargel sollte gekocht sein. Die Teller sahen ansprechend aus, der Spargel allerdings war kalt und nahezu roh. Wir kauten uns trotzdem durch die Stangen.
Gisela wiederum war wonnig erfreut über ihren gratinierten Feta mit Honig und Früchten. Die Pasta Vongole von Gerd hätte ich am liebsten geklaut - Muscheln mehr als genug und alle gefüllt, wie mir Gerd verriet. Doch sollte man ein Restaurant nicht nach nur einem Besuch bewerten, und dieser Platz lohnt sich für eine zweite Visite.
Also hier saßen sie nun - die Wiesbadener und Mainzer in trauter Einigkeit an einem Tisch - und stellten fest, die beiden Städte trennt nur eins: der Rhein! Und die Menschen trennt eigentlich nichts!
Teilnehmer
hofila/Gisela
Schirmchen51/Irmgard
thbo/Therese
Bruni7/Bruni mit Freundin Dorothea
Kicsi/Inge
Topolieschen/Gerd
Mediterraneo48/Georg
hjalauck/Heinz
100lakritze/Karin
Fotos
hofila
Mediterraneo48
100lakritze
Bericht
100lakritze
eingestellt am 25.5.2026
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