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Am Samstag, den 21. Februar 2026, erlebte die Gruppe Wiesbaden und Umgebung ein ganz besonderes Speiseerlebnis im armenisch-georgischen Restaurant La Bohème in der Wiesbadener Innenstadt

Herzlich willkommen im La Bohème Restaurant auf der wunderschönen Taunusstraße in der Wiesbadener Innenstadt

კეთილი იყოს თქვენი მობრძანება რესტორან La Bohème-ში, ვეზბადენის ცენტრში, ულამაზეს ტაუნუსშტრასეზე!

Mit diesen deutschen Worten wird man auf der Homepage zu einem Restaurantbesuch ins La Bohéme in Wiesbaden zum armenisch-georgischen Menü eingeladen. Die georgische Übersetzung habe ich angefügt, weil sie vielleicht schon ein wenig zeigt von der georgischen Seele.

Georgien liegt am Schwarzen Meer zwischen der Türkei, Armenien und Aserbaidschan im Süden sowie Russland im Norden und hat sich 1991 von Russland unabhängig erklärt. Auf die politische Lage allerdings will ich hier nicht eingehen.

Wir wollen das Land genießen mit dem, was uns auf der Speisekarte geboten wird. Und da es um die armenisch-georgische Küche geht, kommt sie wohl aus der südlichen Grenzregion.

So fremd, wie uns die Schriftzeichen sind, so fremd sind uns auch die Namen der Gerichte. Basturma, Blintschiki, Chorovac, Schkmeruli, Kubdari und noch vieles mehr. Natürlich gab es für jede Speise die deutsche Übersetzung, doch die eigene Fantasie gab gelegentlich anderes vor, als das, was dann auf dem Teller erschien. Also nichts wie rein ins Abenteuer.


Eine Gelegenheit gab uns Gerd mit seinem Basturmi als Vorspeise (luftgetrockneter Rinderschinken mit intensiver Gewürzkruste). Er reichte seine Platte herum und jeder durfte probieren. Ich fand es lecker, andere vielleicht gewöhnungsbedürftig. Aber auch bei den Hauptgerichten wurde hin- und hergetauscht oder vom anderen Teller genascht. Alles unvergleichbar mit der deutschen Küche.

Bei den Süßspeisen ging es dann ganz wild zu. Es wurde halbiert, gedrittelt und noch mal halbiert, damit auch jeder mitessen konnte. Gab es ein endgültiges Urteil? Ich weiß es nicht. Mir hat es sehr gut geschmeckt. Und gemeckert hat auch niemand. Für einen zweiten Besuch würde ich wieder Neues aus dem Angebot wählen und auch erneut reihum tauschen.



Danke, liebe Irma, für die Reservierung, durch die wir wieder an einem ungewöhnlichen Geschmackserlebnis teilnehmen konnten. Wir reisen mit Dir durch Europa und die Welt.

Besonders erwähnen muss man noch das Interieur. Viel Samt auf den Sitzbänken oder auch an der Wand dämpfte die Lautstärke für eine angenehme Unterhaltung. Das Restaurant war gut besucht, doch niemand fühlte sich gestört.





Fotos
Maria88
Taunusjoe



Nach dem gemeinsamen Erlebnis steht man dann wieder in der Taunusstraße. Eine Straße mit Restaurants, Antiquitätenhändlern, interessanten Schaufenstern - einfach gehobenes Flair. Allerdings fehlt im Moment die Sonne für einen ausgedehnten Spaziergang oder eine Plauderei im Straßencafé.


Teilnehmer
Travellove/Irma
Mariko/Barbara
Kicsi/Inge
Maria88/Irene
kiara02/Brigitte mit Freundin Ingrid
Topolieschen/Gerd
Taunusjoe/Joachim
100lakritze/Karin


Bericht
100lakritze
eingestellt am 20.2.2026

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