Wanderung zum Hohburkersdorfer Rundblick
Nachdem mehrere geplante Wanderungen wegen Krankheit, bzw. Klimaproblemen (große Hitze) ausgefallen waren, hat es nun heute, am Donnerstag, dem 27.8.26, endlich geklappt. 11 Wanderfreunde unserer Regionalgruppe hatten sich eingetragen und waren an den verschiedenen Abfahrtspunkten marschbereit.
Trotz negativer Erfahrungen durch die Organisatoren mit der Deutschen Bahn, kam der Zug im Dresdener Hbf pünktlich an und fuhr los. Kurz vor Pirna dann ein Schreckmoment, denn der Zug machte außerplanmäßig ca. 400 m vor dem Bahnhof Halt.
Aber wir hatten Glück, nach ca. 4 Minuten fuhr er wieder los und durch den neugeschaffenen Übergang zum Bus erreichten wir mit einem kleinen Spurt noch fast planmäßig den Bus in Richtung Rathewalde.
Hier stiegen auch unsere zwei Pirnaer Wanderfreunde zu und wir erreichten in wenigen Minuten die Haltestelle „Landhaus Nicolai“ in Lohmen.
Hier hatten wir den Ausgangspunkt der Wanderung geplant.
Vorbei am Försterteich und einer großen Kleingartenanlage
Bevor wir unsere Tour weiter verfolgten, waren auch kurze Pausen nötig.
Auf der Höhe waren Stolpen mit der Burg sowie die kleineren Dörfer Stürza, Heeselicht und Zeschnig zu sehen.
Der kleine Ort Hohburkersdorf ist schnell durchquert und wir kommen an einer Gaststätte vorbei, die wir früher gern aufgesucht haben. Leider ist sie nur noch für Übernachtungsgäste geöffnet.
In Hohburkersdorf kommen wir an einer Tafel vorbei, auf der uns über die dortigen Teiche berichtet wird. Heute sind sie nicht mehr zum Angeln geeignet, wie man an einem Teich sehen kann
Wir unterquerten die ehemalige „Rennstrecke“ und gelangten nach einem letzten kleinen Anstieg zum Hohburkersdorfer Rundblick – im Volksmund „Hohburkersdorfer Linde“ genannt.
Dieser Aussichtspunkt besteht aus schattenspendenden Linden, einem Kriegerdenkmal mit Namen der gefallenen Soldaten aus dem 1. und 2. Weltkrieg und Sitzgelegenheiten für unser Picknick aus dem Rucksack.
Neben den selbst mitgebrachten Speisen und Getränken hatten Karin (karogo) und Peter (Schwimmer) noch als Überraschung einen kleinen Umtrunk für uns.
Natürlich spielte heute das gut temperierte Sommerwetter eine große Rolle.
Hier teilte sich unsere Gruppe und die ersten 5 Wanderfreunde fuhren bereits von hier zurück in die heimatlichen Gefilde, die restlichen 6 Unermüdlichen wanderten weiter durch den Ort, vorbei an zwei Teichen, der Kirche, der Alten Schule und dem Freibad bis zum Bruno – Barthel – Weg. Der Weg ist nach dem Mundartdichter aus Lohmen benannt.
Nach ca. 10 km erreichten wir die Bushaltestelle und nach kurzer Rast brachten uns der Bus 237 und von Pirna die S1 zurück nach Dresden.
Insgesamt wurde die Wanderung positiv eingeschätzt, zumal der größte Teil der Gruppe dieses Wanderziel noch nicht kannte.
Bericht: Lothar (limpe)
Fotos: Angelika (GeliZ) und Karin (elka46)
Collagen und Zusammenstellung: Karin (elka46)
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