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Was ist Clean Eating?

Das Wort

Das Konzept des Clean Eating liegt derzeit absolut im Trend, dabei verbirgt sich dahinter letztlich nichts anderes als die klassische Vollwertkost. Diese gibt es bereits seit etlichen Jahren und ihr Ursprung liegt in der Bio-Bewegung, in deren Rahmen die Anhänger begannen, sich vermehrt für die Qualität ihrer Lebensmittel einzusetzen und künstliche Zusatzstoffe radikal abzulehnen. Die heutigen Clean-Eater treten in die Fußstapfen der Vollwertkost-Verfechter, denn auch sie backen ihr Brot selbst, informieren sich darüber, wie man Getreide selbst mahlt und bevorzugen alternative Süßungsmittel wie Stevia oder Agavendicksaft gegenüber dem handelsüblichen Industriezucker.

Was bedeutet Clean Eating im Einzelnen?

Wie bereits erwähnt, vermeidet man bei diesem Ernährungsstil verarbeitete oder gentechnisch beeinflusste Nahrungsmittel ebenso wie Produkte mit künstlichen Zusätzen. Das heißt, man ist darum bemüht, sich so simpel und so frisch wie möglich zu ernähren. Das bietet sich selbstredend gerade für diejenigen an, die ohnehin kaum Zeit haben, sich über ihr Essen groß Gedanken zu machen: Statt eines Nuss-Fruchtriegels beispielsweise greift der Clean-Eater beispielsweise einfach zu einer Handvoll Bio-Obst mit Nüssen. Bevorzugt werden all jene Lebensmittel, denen während der Produktion keine unerwünschten Zusatzstoffe beigefügt wurden und deren Verarbeitungsprozess nicht aufwendig gewesen ist, da dies ihren Nährwert deutlich vermindert hätte. Aus diesem Grund ist auch Getreide keineswegs tabu, solange es sich nicht um Auszugsmehle handelt. Selbst Fleisch- und Milchprodukte können in den Alltag eines Clean-Eaters integriert werden – sie müssen nur unverfälscht oder sogar selbst zubereitet sein, damit sie ohne kritische Zusätze wie Aromen, Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Säuerungsmittel auskommen.

Clean Eating – wenn die Zutatenliste zum Informanten wird

Wer all diese fragwürdigen Stoffe meiden will, kann keinerlei Fertigprodukt mehr kaufen? Das stimmt nicht – man sollte lediglich vorher die Zutatenliste des gewünschten Produkts genau studieren. Wenn man die liest, kann man sicher sagen, was man zu sich nimmt und sich für fertige Lebensmittel entscheiden, die ihrem ursprünglichen Zustand so nah wie möglich kommen. Selbstredend ist dieser Hinweis keineswegs sonderlich neu, da gesundheitsbewusste Personen beim Einkaufen ohnehin seit jeher einen Blick auf die Zutatenlisten geworfen haben. Dennoch ist auch dieses Verhalten Teil des Clean-Eating-Procederes.

eine Hand mit einem Apfel und eine mit einem Donut

Der Clean-Eater lässt sich von werbewirksamen Slogans nicht beirren

Wenn auf einer Verpackung Begriffe wie "fettreduziert", "salzarm", "zuckerfrei" oder "kohlenhydratarm" prangen, meint das Gros der Konsumenten noch immer, dass das Produkt daher sicherlich gesund ist. Leider handelt es sich dabei zumeist um einen Trugschluss. Fettreduzierte und salzarme Lebensmittel enthalten in der Regel mehr Geschmacksverstärker. Fett ist nämlich ebenso wie Salz ein Geschmacksträger und wenn beides fehlt, müssen als Ersatz Geschmacksverstärker her. Das Siegel "ohne Zucker" bedeutet, dass statt des Industriezuckers künstliche Süßstoffe wie Aspartam verwendet wurden und der Slogan "kohlenhydratarm" ist ein Hinweis darauf, dass diese Produkte Unmengen Eiweiße wie Gluten (Weizenprotein), Molkeprotein oder Sojaeiweiß enthalten. Umso wichtiger ist es, stets die Zutatenliste durchzulesen, damit man nicht irgendetwas zu sich nimmt, das sich zwar für die Nahrungsmittelfabrikanten als effizient und günstig erwiesen hat, aber für das gesundheitliche Befinden des Konsumenten ein absoluter Risikofaktor ist.

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