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Warum positives Denken das Immunsystem stärkt

Beginnt Gesundheit im Kopf? Auch wenn eindeutige wissenschaftliche Beweise noch fehlen oder vieles bislang erst ansatzweise erforscht ist: Einiges deutet darauf hin, dass positives Denken und eine optimistische Lebenseinstellung die geistige und körperliche Gesundheit fördern. Wir verraten, was es damit auf sich hat und wie Du positives Denken trainieren kannst.

Frau mit Konfetti auf geöffneter Hand

Wer kennt sie nicht – die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist bzw. Seele. Denn wer körperlich gesund ist, fühlt sich zumeist auch gut und ist zufrieden. Doch auch umgekehrt gilt: Menschen, die positiv ins Leben blicken, reduzieren den mentalen Stresslevel, was sich wiederum indirekt positiv auf die Gesundheit auswirkt. Außerdem kann eine optimistische Lebenseinstellung das Immunsystem stärken. Optimisten werden in der Regel seltener krank und sind in der Lage dank ihres stärkeren Selbstwertgefühls, körperliche Probleme besser zu bewältigen.

Sind wir glücklich wird das Glückshormon Dopamin aktiviert

Woran das liegen könnte, haben die Forschungsergebnisse einer Studie des Israelischen Instituts für Technologie in Haifa gezeigt. Schüttet unser Gehirn größere Mengen des Glückshormons Dopamin aus, werden bestimmte Teile des Immunsystems aktiviert. Die Folge: Die Anzahl der Antikörper im Blut und Fresszellen, die Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien erkennen und sich einverleiben, steigen und schützen auf diese Weise unser Immunsystem. Einen ähnlichen Effekt kennen Wissenschaftler bereits aus vielen klinischen Studien mit Placebos, bei denen Patienten mit Tabletten ohne Wirkstoffe behandelt wurden. Alleine die Hoffnung auf eine wirksame Behandlung löste positive Erwartungen aus, wodurch das Gehirn mit der Ausschüttung von Dopamin reagierte.

Wie positives Denken wirkt

Glückliches Seniorenpaar, das zuhause tanzt

Ist das Glas halb leer oder halb voll? Kann ich auch in Krisen etwas Positives sehen, und sei der Hoffnungsschimmer noch so klein? Tatsächlich kommt es zumeist auf unsere Sichtweise an. Schenken wir Wissenschaftlern und auch der eigenen Lebenserfahrung Glauben, haben wir mit einer optimistischen Lebenseinstellung gute Chancen, bei guter Gesundheit zu bleiben. Alleine ein Lächeln oder Lachen hat die Kraft, unser Gehirn zu positiv zu stimulieren und einen Glückskreislauf in Gang zu setzen.

Dabei bedeutet positives Denken nicht, alles Negative auszublenden. Vielmehr geht es darum, Probleme aktiv zu bewältigen und sie zu lösen. Denn: Wer das Positive auch im Negativen erkennen kann, fühlt sich in schwierigen Momenten ruhiger und zufriedener. Zu den wesentlichen Effekten positiven Denkens zählen, neben der Wirkung auf die physische Gesundheit, auch eine Steigerung der eigenen Resilienz. Schwierige Zeiten können so leichter überstanden werden, die seelische Widerstandsfähigkeit wächst. Eine positive Grundhaltung lässt uns Angst, wie z.B. in der derzeitigen Corona-Krise, besser bewältigen und mit ihr so umgehen, dass sie uns nicht lähmt und hilflos macht.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt, der dafür spricht, optimistisch durch das Leben zu gehen: Nicht nur die Immunabwehr wird gestärkt, auch Menschen in unserer Umgebung reagieren positiver auf Optimisten. Denn eine positive Grundhaltung kann äußerst ansteckend sein.

So kann man eine positive Sichtweise trainieren: 5 Tipps

Lachendes Smiley nimmt Schwung, um vier schlecht gelaunte Smileys anzustupsen

  • Einfach mal lächeln, auch ohne Grund
    Wer häufiger lächelt, auch dann, wenn vielleicht gerade kein Anlass besteht, nimmt seine Stimmung selbst in die Hand und lässt den Dopaminspiegel steigen.

  • Denke über Dich selbst nichts Unfreundliches oder Schlechtes und behandle Dich gut.

  • Kontrolliere während des Tages immer wieder, ob Du gerade positiv oder negativ denkst und versuche, pessimistische Gedanken bewusst durch positive Gedanken zu ersetzen.

  • Achte auf Dein soziales Umfeld und meide Miesepeter so weit es geht, denn sie tun nicht gut. Ihre negative Lebenseinstellung beeinflusst auch Deine Sichtweise.

  • Schreibe jeden Tag ein positives Erlebnis in einem Notizbuch auf. Dies können Dinge und/oder Momente sein, die Dir gut getan haben. Sei es das freundliche Grüßen oder Lächeln eines Nachbarn oder einfach etwas anderes Positives, das Du während des Tages erlebt hast.

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